Vita
Lilli Röckle, geb. Kirschenmann, Jahrgang 1959, geboren in Puschkin, Tadschikistan, in der ehemaligen UdSSR.Dipl.-Kunsttherapeutin
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Kreative Leibtherapeutin
- Abitur 1980
- Verschiedene Praktika
- 1981 Studium der Grafik/Malerei und der Kunsttherapie
- 1985 Praktika in der Psychiatrie
- Tätigkeit im Heim für Verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche
- Studium der Sozialpädagogik
- Dozentin an der Familienbildungsstätte Darmstadt
- 1991 Umzug nach Emmendingen
- Fortbildung Tanztherapie
- Dozentin an der VHS Emmendingen und Lehrtätigkeit an der Musikschule
- 2000 Gründung der Malwerkstatt
- Ausbildung Kreative Leibtherapie
- seit 2008 Heilpraktikerin für Psychotherapie
- Durchgängige eigene künstlerische Tätigkeit
Inhalt, Art und Vorgehensweise in meiner künstlerischen Arbeit.
Die von mir verwendeten Maluntergründe werden häufig mit strukturgebendem Material bearbeitet. Dabei verwende ich Leinwände, Sperrholz, Objekte aus Holz, Stoffe und Papiere, die dann in mehreren Schichten durchgestaltet werden. Es ist eine von der Haptik geleitete, sich herantastende und formende, Gestalt annehmende Arbeitsweise. Dieser unebene, bereits bearbeitete Untergrund ist sehr wichtig für den weiteren Gestaltungsprozess. Danach beginnt der zeichnerische und/oder farbige Dialog zwischen mir und dem bereits bearbeiteten Untergrund. Dieser Prozess ist vielschichtig, farbig und vielseitig wie das Leben selbst.
In den letzten Jahren entwickelte sich für
mich und meinen Alltag eine
sinnstiftende Arbeitsweise. Als "Fingerübungen" für den Alltag sind für
mich die einem Tagebuch ähnlich. Die serielle Malweise auf den 20 cm x
20 cm Formaten herausgestellt. Es sind "tagebuchartige" Bilder, die auf
3, 4, 5 oder mehr Bildern ein Thema bearbeiten.
Parallel dazu arbeite ich immer an zwei oder mehr größeren Formaten,
die auch das "Über-Sofa-Bild - Format" übersteigen. Auf großen Formaten
beschäftige ich mich mit einem bestimmten Thema, das sich während des
Arbeitsprozesses herauskristallisiert.
Sie gehen über das "All-tägliche" hinaus, erweitern es, fassen zusammen
und versuchen es zu transzendieren.